Von Wettbewerben bis Fördergeldern

Die Teilnahme an einem der BusinessplanWettbewerbe nimmt zwar viel Zeit in Anspruch. Doch die zusätzliche Arbeit kann eine sinnvolle Investition sein. Neben möglichen Geld oder Sachpreisen erhalten Gründer ein qualifiziertes Feedback zu ihrer Idee. Sie bekommen Experten an die Seite gestellt und knüpfen Kontakte zu Geldgebern oder potenziellen Kunden. Wem es gelingt, einen Wettbewerb zu gewinnen, kann den Bekanntheitsgrad des StartUps steigern.

Häufig lassen sich die ersten Schritte ohnehin aus eigener Tasche oder mit der Hilfe von Freunden oder der Familie finanzieren. Privates Geld sollte jedoch nie ohne formal korrekten Vertrag in ein Unternehmen eingebracht werden. Nur so lassen sich wirtschaftliche Schwierigkeiten vermeiden, wenn es sich ein Geldgeber plötzlich anders überlegt.

Rund 2000 verschiedene Förderprogramme gibt es derzeit in Deutschland. Eine Alternative zum Bankkredit ist eine öffentliche Förderung jedoch selten. Die meisten Förderprogramme werden nur mit positiver Bewertung durch die Hausbank bewilligt. Danach können Gründer für sechs weitere Monate 300 Euro für ihre soziale Absicherung bekommen jedoch nur, wenn sie mit ihrem Unternehmen Einnahmen erzielt haben. ber die Genehmigung entscheidet der Arbeitsberater. Die Höhe wird nach der monatlichen Regelleistung des Arbeitslosengeld II berechnet.

Wer aus der Arbeitslosigkeit gründet, kann den sogenannten Gründungszuschuss beantragen. Neun Monate lang zahlt die Bundesagentur für Arbeit einen Zuschuss in Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes zur Sicherung des Lebensunterhalts plus 300 Euro zur sozialen Absicherung bei hohem Investitionsbedarf eine nützliche aber vernachlässigbare Summe. Voraussetzung für die Zahlungen ist das Gutachten einer fachkundigen Stelle (Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, berufsständische Kammern, Fachverbände oder Kreditinstitute), das die Tragfähigkeit der Existenzgründung bestätigt.

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